Konfliktbewältigung

Konflikte am Arbeitsplatz - kein Tabuthema!

Konflikte am Arbeitsplatz gehören zum Berufsleben. Mehr als jeder zehnte Beschäftigte ist im Laufe seines Berufslebens einmal von Mobbing betroffen gewesen. Diese Zahlen einer repräsentativen Studie der Sozialforschungsstelle Dortmund verdeutlichen, dass Konflikte am Arbeitsplatz nicht als Randnotiz abgetan werden und kein Tabuthema darstellen dürfen. Konflikte sollen dort bearbeitet werden, wo sie entstehen. Die Universitätsleitung hat mit dem Personalrat, auch unter dem Eindruck der genannten Studie, die Dienstvereinbarung "Partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz" abgeschlossen.
Ein kompetenter Umgang mit Konflikten bedeutet, sie zu erkennen und adäquat mit ihnen umzugehen. Die Universität verpflichtet sich daher Strukturen zu schaffen, damit ein konstruktiver und lösungsorientierter Umgang mit Konflikten am Arbeitsplatz möglich und unterstützt wird.

Rechte der Beschäftigten im Konfliktfall
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Von zentraler Bedeutung ist in der Dienstvereinbarung "Partnerschaftliches Verhalten" zum einen die Möglichkeit der Mitarbeiter/-innen Beratung und Unterstützung in Anspruch nehmen zu können. Daneben ist zu betonen, dass die Dienstvereinbarung ausdrücklich das Recht der Beschäftigten der JGU herausstellt, sich zu beschweren. Jede/r Mitarbeiter/-in hat das Recht sich in einer Konfliktsituation bei der Dienststellenleitung oder der Personalabteilung zu beschweren. Außerdem kann im Falle einer Beschwerde jederzeit eine Vertrauensperson hinzugezogen werden. In Frage als Vertrauenspersonen kommen insbesondere die Konfliktberatungsstelle sowie andere Vertretungen des Beratungsnetzes.

Anlaufstellen im Konfliktfall: das Beratungsnetz

Das Beratungsnetz unterstützt Beschäftigte und Vorgesetzte bei der Bearbeitung von Störungen am Arbeitsplatz. Dieses tagt regelmäßig und kümmert sich um die Durchführung von Beratungen, Beschwerdemanagement und die weitergehende Fortbildung aller beteiligten Personen. Die am Beratungsnetz beteiligten Einrichtungen sind:

  • Betriebsärztliche Dienststelle
  • Frauenbüro
  • Konfliktberatungsstelle
  • Personalrat
  • Personalabteilung
  • Psychotherapeutische Beratungsstelle
  • Schwerbehindertenvertretung


Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
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Das Frauenbüro der Universität berät und vermittelt Kontakte zu Ansprechstellen u.a. zu den Themen Sexuelle Belästigung & Konflikte am Arbeitsplatz sowie zu Partnerschaftlichem Verhalten und Mobbing und bietet diesbezüglich Beratung, Informationsveranstaltungen und Vorträge an.

Darüber hinaus bietet das Frauenbüro regelmäßig in Kooperation mit der Personalfortbildung Selbstbehauptungskurse für Frauen an.

Im Senat wurde eine "Richtlinie zum Schutz vor sexueller Belästigung" beschlossen. Neben Begriffsdefinitionen enthalten diese konkrete Handlungsleitlinien im Belästigungsfall. Der Geltungsbereich umfasst alle Mitglieder der Universität, d.h. Beschäftigte und Studierende. Die Richtlinie enthält auch Ansprechpersonen an der JGU und außerhalb des Campus sowie weitere Informationsmöglichkeiten. Den Link zur Richtlinie finden Sie rechts.


Selbstverteidigung für Frauen
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Der Allgemeine Hochschulsport (AHS) bietet einen Selbstverteidigungskurs für Frauen an. Die Anzahl der Kursplätze ist begrenzt. Für Bedienstete der JGU fällt ein Kostenbeitrag von 20€ an. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des AHS.