Jahresgespräche

Was ist ein Jahresgespräch an der JGU?
Das Jahresgespräch ist ein anlassunabhängiges, strukturiertes Vier-Augen-Gespräch zwischen Führungskraft und der/dem Beschäftigten. Das vergangene Jahr und das kommende Jahr werden in Bezug auf drei inhaltliche Schwerpunkte in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt.
ist die Verbesserung der:

  • Kommunikation
  • Arbeitssituation und -zufriedenheit sowie Motivation
  • Beziehungen zwischen dem Mitarbeiter bzw. der Mitarbeiterin und der Führungskraft
  • Zusammenarbeit und Kooperation im Team
  • Entwicklungsmöglichkeiten der Beschäftigten



Das Jahresgespräch an der JGU hat drei inhaltliche Schwerpunkte:
(1) Arbeitsaufgaben & -umfeld
(2) Zusammenarbeit & Führung
(3) Perspektiven & Entwicklungsmöglichkeiten

Werden qualitativ hochwertige Jahresgespräche geführt, dann ergibt sich daraus ein Nutzen für die Beschäftigten, die Führungskraft und die Organisation:

Beschäftigte
  • Aktive Mitgestaltung der zukünftigen Arbeitsaufgaben und -ziele
  • Rückmeldung über bisher erzielte Leistungen
  • Klärung von Förderungsmaßnahmen
Führungskraft
  • Vermeidung von Missverständnissen durch offene Kommunikation mit Möglichkeiten der Rückkoppelung
  • Kennenlernen der Sichtweise der Beschäftigten
  • Möglichkeit zum Einholen einer Rückmeldung über die eigene Führungsarbeit
Organisation
  • Steigerung der Arbeitsergebnisse und -qualität
  • Aufdeckung organistorischer und personeller Defizite
  • Verbesserung der Führungskultur

Im Jahr 2004 wurden die Mitarbeitergespräche an der JGU etabliert. In den folgenden Jahren wurde ein erstes Konzept eingesetzt - nach einer Evaluation (2010) wurde deutlich, dass eine Überarbeitung angebracht ist.

Im Rahmen des universitätsweiten Leadership-Projekts entwickelte und erprobte eine Teilprojektgruppe das neue Jahresgesprächs-Konzept. Ausführliche Informationen aus den einzelnen Phasen

  • Recherche und Analyse
  • Konzeption
  • Pilot
  • Überarbeitung & Abschluss

lassen sich hier nachlesen.

Die neue Dienstvereinbarung wurde mit dem Personalrat diskutiert und Anfang des Jahres 2015 seitens des Personalrats und der Dienststelle unterzeichnet. Das Instrument wurde universitätsweit eingeführt. Den Mitarbeitenden stehen seitdem diverse unterstützende Angebote zur Verfügung.

2016 wurde eine Befragung durchgeführt, um einen Überblick über das Angebots- und Annahmeverhalten bei Führungskräften und Mitarbeitenden zu ermitteln.

In der Dienstvereinbarung zum Jahresgespräch ist festgehalten, dass die Jahresgespräche im Jahr 2015 kaskadenförmig eingeführt und später kaskadenförmig durchgeführt werden sollen.

Was bedeutet das für die JGU?

Die Universität ist keine Organisationsform mit einer Spitze und sich einfach daraus ableitenden untergeordneten Bereichen. Vielmehr ist sie eine komplexe Organisation, bei der es mehrere „Spitzen“ gibt und bei denen die kaskadenförmige Einführung beginnt. Daraus leitet sich wiederum ab, dass die nächste Ebene, sofern sie ebenfalls Führungsverantwortung hat, das Gespräch danach den ihr nachgeordneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbietet.

So starten die Jahresgespräche zentral beim Präsidenten und bei der Kanzlerin, auf Fachbereichsebene bei den Dekan/-innen (bzw. in den Hochschulen bei den Rektor/-innen) bzw. auf Institutsebene bei den Institutsleitungen. Ebenso stehen auch die Professor/-innen "an der Spitze", da weder Dekan/-innen bzw. Rektor/-innen noch Institutsleitungen ihnen vorgesetzt sind.

Die Kaskade setzt sich dann entsprechend der vorhandenen Struktur fort.

Bei Fragen zum Einführungsprozess wenden Sie sich bitte an Dr. Jana Leipold (Tel: 25433).

Hinweis: In der Dienstvereinbarung zu den Jahresgesprächen wird darauf verwiesen, dass die Personalabteilung die Dekan/-innen, Rektor/-innen sowie Leiter/-innen Zentraler Einrichtungen informiert, welche direkten Vorgesetzten laut Urlaubsverwaltungssystem welchen Mitarbeitenden Jahresgespräche anzubieten haben.